Wien auf eigene Faust: Stephansdom, Schloss Belvedere und der Prater bei Nacht!

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WIEN: eine wunderschöne Stadt, bei der ich sofort an romantische Kaffee-Häuser, leckere Mozart-Kugeln und natürlich die zauberhafte Sissi denke! Alles nur Klischee? Das will ich an meinem Tag in der österreichischen Hauptstadt herausfinden.

Da es mein erstes Mal hier ist, möchte ich auf jeden Fall in die Innenstadt und ein paar der bekanntesten Sehenswürdigkeiten besichtigen. Alle werde ich dabei unmöglich schaffen, denn pünktlich zum Sonnenuntergang habe ich vor, am bekannten Wiener Prater einzutreffen. Eine Fahrt mit dem berühmtesten Riesenrad Österreichs, während die Nacht hereinbricht und die Stadt zu glitzern beginnt – ich kann es kaum erwarten!

Wir verbringen während unserer Tour „Donau Höhepunkte“ einen Nachmittag in Wien. Von 12.00 bis 20.00 Uhr liegen wir im Hafen, bleiben also 8 Stunden zum individuellen Entdecken der Stadt.

In diesem Artikel berichte ich euch von meiner Tour, gebe euch ein paar Tipps, wie auch ihr auf eigene Faust einen wundervollen Nachmittag in Wien erleben könnt. Besonders gut geeignet für all diejenigen, die das erste Mal in der Stadt sind und so viel wie möglich kennenlernen möchten.

Anreise

Die Donau fließt nicht direkt durch das Zentrum der Stadt. Bedeutet also: Schiffs-Anleger und Altstadt trennen einige Kilometer. Allerdings befindet sich nur 10 Geh-Minuten vom Hafen entfernt die U-Bahn Station Vorgartenstraße. Und von dort aus sind es mit der U1 nur 4 Stationen bis zum Stephansdom-Ohne Umsteigen! Tickets hierfür bekommt ihr ganz einfach an der U-Bahn Station.

1. Stephansdom

Beginnen wir unsere Tour direkt an einem der bekanntesten Bauwerke der Stadt: dem Stephansdom! Aus der Metro raus, landet ihr quasi direkt vor diesem imposanten Bauwerk. Der Eintritt ins Innere ist kostenlos, möchtet ihr aber komplett alle Teile der Kathedrale besichtigen, wird eine geringe Ticktegebühr fällig. Das kunstvolle gotische Interieur ist wirklich beeindruckend. Kein Wunder, dass der „Steffl“ oft auch als österreichischen Nationalheiligtum bezeichnet wird. Auch wenn ich die ganze Zeit mit einer riesigen Traube anderer Touristen die Gänge entlang ziehe: es lohnt sich! Du warst einfach nicht in Wien, wenn du nicht wenigstens mal einen kurzen Blick in den Stephansdom geworfen hast.

2. Staatsoper

Nach einem kurzen Spaziergang durch die Fußgängerzone der Innenstadt, erreichen wir die Wiener Oper. Berühmt durch ihren prunkvollen jährlich stattfindenden Opernball, ist sie für mich fast noch mehr österreichisches Wahrzeichen, als der eben besuchte Dom.

Tipp: Wer einen der anderen Punkte unseres Stadtspaziergangs weglassen möchte, dem empfehle ich doch einmal die Oper von Innen zu besichtigen. Führungen finden stündlich statt und sind eine schnellerer und kostengünstigere Alternative, um das prunkvolle Innere des Gebäudes kennenzulernen.

3. Albertina

Eigentlich ist die Albertina eines der bekanntesten Kunstmuseen Wiens. Aber selbst wenn ihr euch nicht sonderlich für Gemälde, Skulpturen und Co. interessiert, lohnt es sich, diesem Gebäude einen kurzen Besuch abzustatten. Denn vom höher gelegenen Platz vor dem Museumseingang habt ihr eine hervorragende Sicht auf die Wiener Oper – der perfekte Fotospot für ein Andenken an euren Tag in der Stadt.

4. Café Sacher

Sachertorte essen in Wien – für viele ein absolutes Muss! Aber ganz ehrlich? Eine Warteschlange von bestimmt 10 Metern, voll mit hungrigen Touristen, hält mich dann doch von einem gemütlichen Cafébesuch ab. Wen das nicht stört, der kann sich gern mit einreihen und dann ganz genüsslich das echte österreichische Original einmal verkosten!

5. Schloss Belvedere

Mh, ja..ich geb es zu: Noch lieber wäre ich zum etwas größeren Schloss Schönbrunn gefahren. Doch das liegt leider deutlich weiter außerhalb und passt daher nicht in mein knappes Zeitbudget. Aber ein bisschen wie Sissi fühlt man sich dann doch auch im Schloss Belvedere. Neben mittelalterlichen Ausstellungsstücken befindet sich hier auch eine beachtliche Klimt-Sammlung. Ich entscheide mich aber dafür, einen Besuch der Ausstellung aufs nächste Mal zu verschieben und es für heute bei einem Spaziergang durch den Schlossgarten zu belassen. Wobei Garten hier der falsche Ausdruck ist: die kunstvoll gestaltete Anlage mit geschwungenen Brunnen und exakt gestutzten Heckenformen gleicht mehr einem royalen Park, als einem schlichten Garten.

Vom Schloss aus laufe ich in Richtung Hauptbahnhof. Nach 15 Minuten steige ich dort wieder in die U1 ein und fahre bis zur Haltestelle „Praterstern“. Somit erreiche ich nach 5 weiteren Gehminuten das Highlight des heutigen Tages.

6. Wiener Prater

Was ist noch schöner als der berühmte Prater von Wien? Richtig, der Wiener Prater bei Nacht! Vor meinem Stadtrundgang habe ich im Internet recherchiert, wann die Sonne wohl heute untergehen wird. Kurz nach 17 Uhr wurde mir dabei angezeigt und somit befinde ich mich auch ziemlich genau um kurz nach 5 vor den großen Eingangspforten und schaue staunend auf das bunt beleuchtete Jahrmarktspektakel. Obwohl die anderen Fahrgeschäfte auch spannend aussehen, habe ich nur ein Ziel: das ehemals höchste Riesenrad der Welt! 10 Euro bezahle ich für ein Ticket und habe Glück, komplett ohne Wartezeit eine der historischen Gondeln besteigen zu können. Obwohl ich eigentlich keine Höhenangst habe, wird mir am obersten Punkt der Fahrt dann doch ein wenig mulmig. Doch der atemberaubende Ausblick entschädigt für alles! Auf der einen Seite versenkt sich die Sonne gerade leuchtend orange hinter den Dächern, während die andere Seite der Stadt schon in ein tiefes nächtliches Schwarz gehüllt liegt, lediglich durchbrochen von den bunten glitzernden Lichtern der Straßen. Nach 15 Minuten sind wir schon wieder unten angelangt und ich bin überglücklich, mich für dieses ganz besondere Erlebnis entschieden zu haben.

Wieder mit der U1 trete ich meinen Rückweg zum Schiff an, von hier aus ist es ja nicht mehr weit und pünktlich zum Abendessen sitze ich im Restaurant und lasse den Tag mit österreichischen Spezialitäten wie Knödel und Kaiserschmarren ausklingen. Ein wahrlich wienerischer Tag 😉

Ihr seid neugierig geworden und wollt auch in Zukunft mehr über meine Erlebnisse an Bord der A-ROSA Flotte erfahren? Dann ist der A-ROSA BLOG genau der richtige Ort für euch! Hier findet ihr täglich neue Updates und alle Berichte jederzeit als Erste!

Ich freue mich schon, wenn wir im nächsten Artikel wieder voneinander lesen, da geht es dann ins wunderschöne Budapest! Ach, die Donau hat einfach so viel zu bieten, zu schwärmen reicht da gar nicht aus.

Bis dahin und Ciao!

Eure River Cruise Bloggerin

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