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Reisetagebuch – Douro Erlebnis

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Manche Reisen begeistern schon lange, bevor sie beginnen. Diese Flusskreuzfahrt auf dem Douro war eine davon. Von den Ufern Portos bis zu den Weinbergen des Douro-Tals erwarteten uns beeindruckende Ausblicke, charmante Städte und viele besondere Momente. Dieses Reisetagebuch hält die schönsten Erinnerungen einer Reise fest, die Portugal von seiner genussvollsten Seite zeigte.
DCIM100MEDIADJI_0700.JPG.A-ROSA ALVA
Katalog 2025
Brochure 2025

Tag 1 – Porto

Im Flugzeug muss ich immer an Reinhard Meys „Über den Wolken“ denken und dass die Freiheit hier grenzenlos ist. Ich finde, sie ist auch auf Europas Flüssen grenzenlos. Anna und ich haben sie schon alle mit A-ROSA erlebt. Fehlt noch einer: der Douro. Und irgendwie – vielleicht, weil er besonders weit weg vom Alltag liegt – freue ich mich auf ihn am meisten. 

Landung in Porto und im Transferbus zum Schiff. Die Brücke über den Douro. Rechts der Atlantik. Links die Terrassenhäuser von Ribeira. Was für ein Empfang! Der war auch auf der A-ROSA ALVA sehr schön. Ich mag dieses Persönliche, Unkomplizierte. Als käme man nach Hause. Übrigens ein liebenswert kleineres Schiff, mit etwas weniger Passagieren als auf den anderen Flüssen. Unter ihnen Portugiesen und Spanier, die gleich die Lebensfreude des Südens mit an Bord brachten. 

Für unser europäisches Flussfinale hab ich uns eine Balkonsuite reserviert. ¡Ay, caramba! Ich hab es Anna bis zum Öffnen der Tür nicht verraten. Herrlich, ihr Blick. Wann hat sie sich zum letzten Mal mit offenen Armen im Kreis gedreht?  

Es war erst vier Uhr nachmittags. Also runter vom Schiff und rein in die Altstadt. Einen Flug stecken wir auch mit Mitte 50 noch locker weg. Wir sind über die Brücke Dom Luís nach Ribeiro.  

Unter uns der glitzernde Douro mit den gemütlich schaukelnden Holzbooten der großen Portweinhäuser.  

An der Uferpromenade blieb Anna stehen, sah zu den bunten Häusern am Hang hinauf und sagte: „Lass uns anstoßen“. Genau, warum gleich alles entdecken? Lieber den Moment des Ankommens, Noch-alles-vor-sich-Habens genießen. Im Café unterm Sonnenschirm haben wir uns mit einem Vinho Verde „Saúde!“ gewünscht und darüber geschmunzelt, dass unsere Kollegen zu Hause gerade arbeiten müssen.  

Danach haben wir uns durch die engen Gassen treiben lassen. Herrlich, die mit bunten Kacheln verzierten Häuser. Und dann der Bahnhof São Bento, dessen Wände mit riesigen, blau-weiß bebilderten Fliesen bedeckt sind. Die Geschichte Portugals, beleuchtet vom warmen Nachmittagslicht. Wer will von diesem Bahnhof eigentlich weg? 

Große Bogenfenster mit einer Uhr und dem Schriftzug PORTO in einem historischen Gebäude, daneben eine Wand mit blauen Kachelbildern, die ländliche Szenen zeigen.

Large arched windows with a clock and the inscription PORTO in a historic building, next to a wall with blue tile pictures depicting rural scenes.

Clock of the historical Sao Bento train station in Porto, Portugal.; Shutterstock ID 235190725; Projekt-/Jobnummer: AROS/FLU/0041; 
Bahnhof
trainstation
Uhr
clock

Weiter durch die Rua das Flores. Kein Auto, Platz zum Schlendern und Zugreifen. Ich hab Anna gesagt, sie soll mal kurz warten. Dann bin ich rein zu einem der Goldschmiede und kam raus mit einem Herz aus Silberdraht. Wieder dieser herrliche Blick von Anna.  

Zeit fürs Abendessen. Das Buffet ruft. Immer wieder schön: Man war unterwegs, kommt an Bord und lässt sich verwöhnen, genießt Leckereien, die man sonst nicht hat, wird zum Fischfan, zum Steakliebhaber, schwenkt zwischendurch auf Vegetarisch um. Alles da. Die Waage? Kann warten.  

Unser Schiff blieb über Nacht in Porto. Also sind wir noch mal von Bord. Goldene Stunde. Wir also rauf zum oberen Teil der Dom-Luís-Brücke. Mit freier Sicht auf Sonne und Atlantik. Weiter ging es in den Park Jardim do Morro. Jemand spielte Saxophon. Altstadt und Brücke glühten im Abendlicht, bis die ersten Lichter auffackerten und der Himmel sich dunkelblau färbte. Später haben wir auf der Terrasse einer Taverne Portwein getrunken.

Um uns die Lichter Ribeiros. Unser Schiff leuchtete am gegenüberliegenden Kai: Unser Zuhause für eine Woche portugiesischer Lust am Leben auf dem Douro.

Tag 2 – Régua & Pinhão

Wecker stellen im Urlaub? Eigentlich unser No-go. Aber wenn die Aussicht eine Panoramafahrt durch Porto verspricht, ist die Sache ja wohl klar. Vor dem Fenster dämmerte es, und als wir uns aufs Oberdeck setzten, ging die Sonne über den Dächern auf.  

Schon nahmen wir Fahrt auf. Unter der Brücke hindurch, auf der wir gestern standen, links die Farbenfreude der Ribeiro-Fassaden, rechts die roten Ziegel der Portweinhäuser. Brücke um Brücke wurde aus den Farben der Stadt das Grün der Hänge und das Hellgrau der Granitfelsen. Das Alto-Douro-Tal rief. 

Doch zuerst rief das Frühstück. Ein frisch gebackenes Omelett direkt aus der Pfanne und später die portugiesischen Blätterteigtaschen mit Vanillecreme auf den Teller. Dazu ein guter Kaffee und gemeinsam über die Ausfahrt schwärmen. 

Später sind wir raus aus den Kleidern und rein in die Badesachen. Oben im beheizten Pool haben wir ein paar Bahnen gezogen, während Weinterrassen an uns vorbeiglitten. Danach ist Anna runter ins Spa zur Fußmassage. Ich hab mir derweil in der Lounge den Vortrag über die Douro-Schleusen angeschaut. Und dann haben wir auf unserem Balkon die Einfahrt nach Régua genossen. Ein Meer aus Weinterrassen, die sich die steilen Hügel hinaufziehen, gespickt mit weißen Quintas.  

Nach dem Mittagessen: Ausflugszeit. Wir fuhren nach Lamego, einem der wichtigsten Pilgerorte Portugals und berühmt für seine Himmelstreppe. 686 Stufen. Zum Glück nur für den Abstieg. Wir fuhren nämlich hoch. Oben die Wallfahrtskirche und der schöne Blick auf Lamego.  

Baroque staircase to the Church  Nossa Senhora dos Remedios in  Lamego north Portugal travel landmarks

Der Weg hinab im Zick-Zack war sogar noch schöner. Zwischendurch – Terrassen mit Statuen, Brunnen und Azulejos, diese blau-weißen Fliesenbilder, die wir schon am Bahnhof in Porto entdeckt hatten. 

Danach tauchten wir in die Altstadt mit der 800 Jahre alten Kathedrale ein und probierten Bola de Lamego – ein gebackenes Brot, gefüllt mit Fisch oder Schafskäse. Dazu eine Pause im kleinen Café bei einem prickelnden Glas Raposeira. 

Spätnachmittags – zurück an Bord. Unser Schiff war während des Ausflugs nach Pinhão vorgefahren – ein kleines Städtchen am Douro, hinter dessen Dächern die Weinterrassen weitere Himmelstreppen bildeten.  

Zum Abendessen wurden wir in eine Quinta eingeladen. Man begrüßte uns mit einem Aperitif und Musik. Die Männer griffen fröhlich ins Akkordeon, spielten Gitarre und sangen. Große Platten und Schüsseln füllten den Tisch. Mit Kabeljau-Bällchen und Bolinhos, Chouriço-Wurst und Gemüsesuppe, mit Kalbsbraten, Desserts und jeder Menge portugiesischer Lebensfreude. Alles liebevoll von den Erntehelfern der Quinta arrangiert. Dazu die Weine des Hauses – von weiß bis rot, von trocken bis süß. Saudade! 

Architektonisches Haus in Portugal

Tag 3 – Pinhão & Barca d‘ Alva

Am Vormittag: durch Pinhão schlendern. Jemand schien die Uhren angehalten zu haben. Ein verträumtes Städtchen, gemütlich ins Alto-Douro-Tal gebettet, wie zum Schutz vor der Schnelllebigkeit der Zeit.

Warum es uns schon wieder zu einem Bahnhof zog, liegt offenbar an deren Schönheit. Auch dieser hier strahlte im Glanz der Azulejos, deren Bilder die Geschichte des Tals erzählten. Frauen, die barfuß Trauben stampfen, beladene Holzboote … Es heißt, dies sei vielleicht der schönste Bahnhof Portugals.

Weiter die Uferpromenade entlang. Auf Annas Gesicht – ein unbeschwertes Urlaubslächeln und das Schattenspiel der Baumkronen. Am Ufer legten kleine Ausflugsboote ab. Und auf der Brücke hielten wir den Moment mit der Aussicht auf Pinhão und die Weinberge fest.

Nachmittags: Suite-Entspanntheit und Balkonkino. Unser Schiff schob sich auf dem Douro flussaufwärts an dunklen Schieferterrassen voller Weinreben vorbei. Dann sind wir rauf aufs Sonnendeck. Eine der höchsten Schleusen Europas bestaunt man am besten mit einem 360°-Blick.

Schleuse Carrapatelo

Nach der Ausfahrt wurde das Tal eng. Es heißt, hier lauerte einst der gefürchtete Todessturz – eine gewaltige Stromschnelle, die manchen Seemann ins Jenseits geschickt hat. Das Naturkino spielte weiter und mündete in eine grandiose Wildnis aus Stille, knorrigen Olivenbäumen und steilen Felswänden, über denen Greifvögel kreisten. Darauf einen Portwein.

Der Barchef öffnete eine Flasche Vintage-Portwein. Nicht einfach so, sondern ganz traditionell. Mit glühender Zange und Eiswasser. Probieren, schmecken und noch ein Glas. Und dann legten wir in Barca d‘ Alva an, diesem verträumten Grenzort an der Schwelle zu Spanien.

Nach dem Abendessen noch ein Leckerbissen: In der Lounge trat eine portugiesische Musikgruppe auf. Gitarrenklänge und Fado-Gesang. Sehnsucht pur und Hand-in-Hand-Momente, die ins Herz trafen. 

Tag 4 – Barca d‘ Alva & Vega Terrón

Ich mag die großen Klassikerstädte genauso wie die winzigen Orte, an denen die Zeit vorbeistreicht. Beides hat seinen Reiz. So wie das 100-Einwohner-Städtchen Barca d‘ Alva, das wir auf einem kleinen Spaziergang erkundeten.

Wieder ein Bahnhof, an der Grenze zu Spanien, mit Gleisen, die lange kein Zug mehr befahren hat und die sich die Natur zurückholt. Azulejos gab es auch hier. Noch ein Stück weiter ortsauswärts wanderten wir entlang von Oliven- und Mandelbäumen. Die Luft war erfüllt von Thymian, über uns kreisten Gänsegeier und wir fühlten uns glücklich und frei. Wie über den Wolken.

Olé – nach dem Frühstück ein Ausflug nach Spanien. Genauer, nach Salamanca. Im Busfenster: die karge Hochebene Kastiliens. Und dann – die „Goldene Stadt“. Tatsächlich, als wäre sie aus purem Gold erbaut, so schimmert der Sandstein in der Sonne.

Gotische Kathedrale mit großer Kuppel, verzierten Türmen und blühenden Tulpen im Vordergrund bei blauem Himmel.

Gothic cathedral with a large dome, ornate towers, and blooming tulips in the foreground under a blue sky.

Hier gibt es die Universität – eine der ältesten der Welt. Und es gibt ein Ratespiel. Wer entdeckt an der Fassade den Frosch, der auf einem Totenkopf sitzt? Annas Scharfblick hat ihn gleich erspäht. Soll Glück bringen, heißt es. Und dann die Kathedralen. Als würden sie über der Stadt schweben. Erstaunlich, dass man gleich zwei direkt nebeneinander gebaut hat.

Anna fand das Muschelhaus am schönsten. 300 Jakobsmuscheln aus Stein ziehen sich die Fassade hinauf. Ganz klar, hier verläuft der Jakobsweg. Wir haben im Schatten des Innenhofs die Ruhe genossen und uns aufs Mittagessen gefreut.

Im Restaurant gab es Jamón Ibérico, den Schinken der Region. Als köstliche Beilage: feurige Flamenco-Musik. Danach schlenderten wir über den Plaza Mayor. Wir fühlten uns wunderbar klein auf dem riesigen Platz. Ringsum all die Arkaden mit Porträts spanischer Berühmtheiten. Könige, Kolumbus und Miguel de Cervantes, dessen Don Quijote ich schon als Kind geliebt habe.

Tag 5 – Vega Terrón & Pinhão

Heute hat unsere Neugier einen Gang zurückgeschaltet. Einfach mal das Bordleben genießen. Wir haben uns in der Sauna aufgeheizt und danach im Pool erfrischt. Später: Schach auf dem Sonnendeck, mit den großen Figuren. Wer gewinnt, darf sich was wünschen. Also bekam Anna ihr geliebtes Peeling im Spa. Währenddessen hab ich mit dem Kapitän im Steuerhaus geplaudert.

Schleuse um Schleuse, Weinberg um Weinberg glitten wir stromabwärts zurück nach Pinhão.

Beim zweiten Besuch finde ich Orte sogar noch schöner. Die große Neugier weicht einem Sinn für die kleinen Dinge. An diesem Abend war es auch so. Abendliche Ruhe lag über dem Städtchen, die Hitze war lauer Sommerluft gewichen.

Wir saßen unter Palmen an der Flussterrasse und ließen uns einen Portwein schmecken. Die Hügel am Ufer leuchteten orangegold und Anna meinte, dass wir eigentlich keine Fotos machen müssten. Weil alles so intensiv sei, dass man es für immer in Kopf und Herz trage.

Sonnendurchflutete Weinberge im Douro-Tal mit terrassierten Hängen und Olivenbäumen im Vordergrund.

Sun-drenched vineyards in the Douro Valley with terraced slopes and olive trees in the foreground.

Vineyards and olive trees in the Douro Valley near Lamego, Portugal Europe; Shutterstock ID 790168420; Projekt-/Jobnummer: AROS-FLU-0074
790168420
Douro Tal
Douro Valley

Tag 6 – Régua & Leverinho

Wenn ich morgens aufwache, frage ich mich, ob ich noch immer träume. Unsere Suite kommt mir so herrlich unwirklich vor. Wie im Luxushotel. Nur dass dies hier fahren kann und uns von einem schönen Ort zum nächsten trägt.

Einer davon ist  Vila Real mit dem Mateuspalast – das Ziel unseres nächsten Ausflugs. Wir fuhren durch die hügeligen Weinlandschaften, und als wir ankamen – ein Deja-vu. Nur welches? Anna wusste es gleich. Das Schloss grüßt im heimischen Supermarkt vom Etikett des Mateus-Roséweins.

Im Palast: uralte Gemälde, orientalisches Porzellan, kunstvoll geschnitzte Decken. Draußen: Gärten, aus denen man nicht mehr heraus möchte. Hier ein riesiger Tunnel aus Zypressen, da geheime Ecken mit sprudelnden Springbrunnen. Und überall dieser unwiderstehliche Rosenduft.

Zurück am Schiff, schlenderten wir die Uferpromenade von Régua entlang. Neben uns die Nachbauten der Barcos Rabelos – Segelboote, mit denen man früher Weinfässer transportiert hat. In den alten Lagerhäusern, wo die Fässer einst auf den Abtransport warteten, gibt es nun Vinotheken und Restaurants.

The iconic Rabelo Boats, the traditional Port Wine transports, with the Ribeira District and the Dom Luis I Bridge over the Douro River. Porto, Portugal. Unesco World Heritage.
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Noch etwas weiter wartete das Douro-Museum auf uns. Wir tauchten in die Geschichte des Douro-Tals ein, den harten Alltag der Winzer, den Bau der Terrassen, die Herstellung des Portweins. Eine großartige Zeitreise.

Abends lauschten wir in der Lounge den Pianoklängen unseres Klavierspielers. Wir waren in Leverinho angekommen und Porto ganz nah. Sich einfach durch die Erlebnisse treiben lassen, sie mal miteinander teilen, mal für sich genießen – so geht Genuss, so darf es öfter sein.

Wenn ich morgens aufwache, frage ich mich, ob ich noch immer träume. Unsere Suite kommt mir so herrlich unwirklich vor. Wie im Luxushotel. Nur dass dies hier fahren kann und uns von einem schönen Ort zum nächsten trägt.  

Tag 7 – Porto

Frühstückslogenplatz am Fenster. Draußen zogen dichte Wälder und grüne Hänge vorbei – hier und da ein versteckter Strand. Dann Leben, dann Luxus, als Villen, als Jachten. Dazu noch einen Kaffee – als Antrieb für den nächsten Ausflug.

Busmotor an, Stadtrundfahrt auf Start. Wir fuhren entlang des Douro bis zur Mündung am Atlantik, entlang der Villen in Foz do Douro. Dann eine entspannte Runde durch die Altstadt, hin zur Kathedrale, zum Justizpalast, zum prächtigen Glockenturm. Mal aussteigen, den Geschichten des Guides lauschen, ein paar schöne Fotos schießen. Und noch mal zum Bahnhof. Die kleinen Details, wenn man sich wiedersieht … Später sind wir über die schwindelhohe Brücke Dom Luís nach Vila Nova de Gaja rüber und haben einen der urigen Weinkeller besichtigt – mit Portweinschätzen auf der Zunge.

Als es Mittag wurde und wir zurück an Bord waren, spürten wir beide, dass so viel Zeit nicht mehr blieb, unser Urlaub ausklingen wollte. Aber wir wollten noch nicht. Für unser finales Erlebnis hatten wir beim Mittagessen einen entspannten Plan geschmiedet.

Zuerst: mit der Seilbahn zur Brücke Dom Luís hinaufschweben und im Jardim do Morro ein Sekt-Picknick machen. Jemand spielte Gitarre im Park, der Wind wehte den Duft des Atlantiks herüber und uns lag Porto zu Füßen.

Jardim do Morro

Danach: Eine Fahrt mit der Eléctrico – Portos historische Tram. Wir saßen am offenen Fenster, ruckelten Richtung Atlantik, stiegen dort aus und bummelten bis zum Leuchtturm Farol de Felgueiras. Seine Spitze ragte in das Blau des Nachmittagshimmels, und ich stellte mir vor, wie sie bei Sturm von Gischt umtost wird. Wie auf den Fotos. Heute war das Meer ganz ruhig. So wie wir, als wir Hand in Hand dort standen, kein Wort sagten, den Augenblick genossen.

Dann der Abend: Noch einmal die guten Sachen vom Buffet auf den Teller und in den Mund wandern lassen. Noch einmal den Luxus unserer Suite mit dem schönen Balkon genießen, noch einmal übers Sonnendeck schlendern.

Und dann in die Lounge, wo sich die Pianoklänge in Wunschmusik verwandelten und sich die Tanzfläche füllte. Wir tanzten auch, tranken Portwein, wollten noch nicht ins Bett. Draußen leuchteten die Lichter von Porto. Und wir wünschten uns den nächsten Song.

Tag 8 – Porto

Wie heißt es so schön? „Niemals jeht man so janz …“ Also stiegen wir in den Transferbus zum Flughafen, und ließen einen Teil von uns zurück. Zu ihm können wir in unseren Erinnerungen, wann immer wir wollen, zurückkehren.

Dann: Boarding, Beschleunigung, über den Wolken, Reinhard Mey. Statt frei fühlten Anna und ich uns ein wenig melancholisch. Und dann fiel mir das beste Heilmittel ein. Alle Flüsse befahren? Letzte Reise mit A-ROSA? Von wegen. Ich flüsterte Anna ins Ohr. Und sie flüsterte zurück: „Genau, wir fangen einfach wieder von vorn an.“

Reisetagebuch – Rhein Großstadtflair & Windmühlen ab Duisburg

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Neue Städte entdecken, die vorbeiziehende Landschaft genießen und unterwegs besondere Momente sammeln: Diese Reise entlang des Rheins ab Duisburg bietet die perfekte Mischung aus Entspannung und Entdeckungen. Im Reisetagebuch sind die schönsten Erlebnisse der sechs Tage festgehalten.
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Tag 1 – Duisburg

Als ich letzte Woche meinen Schnapszahlgeburtstag gefeiert hab, hat mir mein Bruno eine Flusskreuzfahrt geschenkt. Wir reisen viel, aber das haben wir noch nie gemacht. Fünf Nächte nordwärts, zum Reinschnuppern, mit unseren besten Freunden. 

Wir sind mit Jutta und Georg von Bremens Hauptbahnhof los und waren nach drei Stunden und viel Geplauder in Duisburg. Ein Taxi zum Hafen und rauf auf die A-ROSA AQUA.

A-ROSA AQUA. Meine Herren, ein tolles Schiff. Alles schön geräumig, hell und freundlich. Und das Personal – aus aller Welt und immer ein Lächeln parat. 

In unserer Kabine hab ich das Fenster geöffnet, mich aufs Bett gesetzt und die Flussluft eingeatmet. Von draußen grüßten die Hafenspeicher von Duisburg. Ein herrliches Gefühl des Ankommens. Wie nach Hause kommen und zugleich weit weg vom Alltag sein. Bruno war am Auspacken, aber ich wollte erst diesen Moment genießen.  

Zum Abendessen haben wir vier uns einen Tisch am Fenster gesucht. Logenplätze fürs Ablegen. Am Buffet scherzte Bruno: „Kein Kaviar?” Tja, das war wohl auch das Einzige, was es hier nicht gab. Das reinste Schlaraffenland. Und wir essen so gern. Am Tisch schenkte man uns Rotwein ein, und wir stießen auf das Glück zu reisen an. Draußen zogen vergessene Industrielandschaften vorbei, die milde Frühlingssonne beleuchtete die Fassaden und aus der Stadt wurde weite Natur. 

Später, in der Lounge, haben wir bei Musik und Cocktails gemeinsame Erinnerungen ausgegraben. Ruhestand hin oder her – wann hat man schon so entspannt Zeit für seine Freunde? Apropos Schnapszahlgeburtstag: War eine gute Idee, das zusätzliche Getränkepaket zu buchen. Da rechnet man nicht ständig im Kopf, bezahlt eine feste Summe und genießt alles, was auf der Karte steht und schmeckt. So wie heute mein Mai Tai. 

Luftaufnahme der Mercatorinsel an der Mühlenweide in Duisburg am Rhein. Wege und Grünflächen liegen zwischen Hafenbecken und Fluss, Brücken verbinden die Ufer.

Tag 2 – Rotterdam

Dass nachts aufwachen so romantisch sein kann. Ich bin leise aufgestanden, hab die Tür zum Balkon geöffnet und mich rausgelehnt. Mondlicht auf dem Rhein und über den weiten Auen. Alles still, nur das Plätschern am Schiffsrumpf. Die Natur so nah. Herrlich!

Beim Frühstück erzählte ich Bruno und unseren Freunden davon. Sie meinten, wir sollten uns in der nächsten Nacht auf dem Sonnendeck verabreden. Dann komme noch der Sternenhimmel hinzu. Und während wir darüber lachten, erschien im Fenster die Skyline unserer nächsten Stadt. Wolkenkratzer ragten in den Himmel, wo keine Wolken waren. Nur Blau. Dazu eine riesige weiße Seilbrücke. Rotterdam, wir kommen! 

Bruno hat für uns vier einen Ausflug gebucht: Eine Tour durch Rotterdam, mit persönlichem Reiseleiter. Alles nach unserem Plan, alles auf deutsch. Wir haben gesagt, was wir sehen wollen – schon ging’s los.  

Zuerst am breiten Rheinufer entlang zum Oude Haven. Hier alte Holzschiffe, da historische Frachtkähne. Dazu das Witte Huis, eine Jugendstil-Perle, die mit ihren 10 Stockwerken einst als erster Wolkenkratzer Europas galt. Schön, wenn man nichts nachblättern muss und alles spannend erzählt wird. 

Danach wechselten wir von der Geschichte in die Zukunft – zu den Kubushäusern. Beim Anblick dieser weißgelben schrägen Würfel verwischten oben und unten. Für jedes Haus stand ein Baum Pate. Eingang und Treppenhaus sind der Stamm, die Wohnung ist die Krone. Vor 20 Jahren wäre ich hier mit Bruno glatt eingezogen. 

Später haben wir auch einen Abstecher zur Markthalle gemacht. Wie klein man sich vor diesem riesigen Hufeisen aus Stahl und Glas fühlt. Verrückt: In den Wänden kann man wohnen. Und die Decke – das reinste Kunstwerk. Heißt „Horn des Überflusses“. Wir sind die Stände entlanggeschlendert und haben Poffertjes genascht. Das sind so kleine, dicke Pfannkuchen, von denen wir gleich noch eine Runde bestellt haben.

Nach dem Mittagessen sind wir noch einmal in Rotterdams Herz eingetaucht. Wir ließen uns die Köpfe von Wolkenkratzern verdrehen. Danach war noch einmal der Alte Hafen dran. Im Vader Kleinjan – ein reizendes Café – genossen wir beim Plaudern die Sicht aufs Hafenbecken mit den lieblichen Holzschiffen. 

Abends an Bord hatten wir eine Verabredung mit dem Sanarium. Das ist eine Sauna, die weit weniger heiß ist als ihr klassisches Pendant. Also konnten wir auch länger drin bleiben und die wohtuende Wärme mit dem Zitrusaroma genießen. Das Schönste sind die Panoramafenster. Uns konnte niemand sehen, aber wir hatten freie Sicht auf Rotterdam. Ein Träumchen! 

Tag 3 – Amsterdam

Bruno schläft ja gern lang – erst recht, wenn er so bequem schlummert wie hier. Und heute? Von wegen. Schon war er im Bad und voller Vorfreude auf den Tag. Wir nahmen Kurs auf Amsterdam. Und von unserem Fensterplatz am Frühstückstisch hatten wir beim Anlegen freie Sicht auf unser nächstes Abenteuer. 

Bruno kennt mich seit 40 Jahren und weiß um meine Liebe zum Wasser. Natürlich zählen dazu auch die Grachten, die wir bisher nur aus dem Fernsehen kannten. Also hat mir Bruno eine Grachtentour geschenkt. Nur für uns vier.

Bei dieser erkundeten wir mit einem historischen Salonboot Amsterdams Wasserstraßen. Mit Elektroantrieb. So war das Plätschern neben uns und das Leben um uns viel näher. Das Tassengeklimper in den Cafés, die Fahrradklingeln auf den Wegen. Und dann war es wieder still, und wir glitten auf den kleinen und großen Grachten entlang der majestätischen Kaufmannshäuser unter Brücken mit bunten Blumen hindurch. Dazu schönstes Frühlingsanfangswetter. 

Mein Kreuzfahrtgeschenk entpuppt sich als Paket mit vielen weiteren Überraschungen. Ich weiß nicht, wann mich je ein Geschenk so berührt hat. 

Am Nachmittag wollten Jutta und Georg lieber zum Ausflug nach Haarlem aufbrechen. Aber wir hatten noch nicht genug von Amsterdam. Unsere Ausflugsleiterin an Bord hatte uns den Beginenhof ans Herz gelegt. Vom entspannten Stadttrubel tauchten wir hinter einer Holztür in eine Oase der Stille: ein heimeliger Innenhof mit winzigen Häuschen und viel Grün. Im Mittelalter lebte hier die fromme Frauengemeinschaft der Beginen.  

Danach schlenderten wir durch den Hortus Botanicus – einer der ältesten botanischen Gärten der Welt. Wir reisten durch Dschungel und Wüste, erblickten riesige Palmen und wurden von Schmetterlingen umschwärmt. Auf einer Terrasse haben wir einen Tee getrunken und die Welt einfach Welt sein lassen. 

Dieses Gefühl hatte ich später gleich noch mal. Ich hab mir an Bord eine Massage gegönnt. Bruno hat dazu zwar auch Talent. Aber gegen die Hände der A-ROSA Masseurin hat er keine Chance. Alle Spannung wich aus mir. Und danach war ich bereit für unseren Tanz in der Panorama Lounge.

Ansicht von einer Gracht in Amsterdam mit traditionellen Häusern und Hausbooten bei bewölktem Himmel. Am Ufer sind Bäume, Fahrräder und Passanten.

Tag 4 – Nijmegen

Wie schön, wenn man den Vorhang aufzieht und wieder eine neue Stadt erblickt. Die hier ist die älteste Stadt der Niederlande. Gut 2.000 Jahre zählt sie. Da haben wir noch etwas Zeit. Überhaupt haben wir unterwegs alle Zeit der Welt. So wie beim Frühstückskaffee mit all den Leckereien auf dem Teller. Und wie bei unserem nächsten Ausflug. 

Es ging ins Herz der Hansestadt Nijmegen – diesmal wieder im Viererpack. Unser Guide führte uns durch Gassen, die man schon zu Zeiten der Römer gekannt hat. Das Kopfsteinpflaster brachte uns zum Groten Markt mit dem Alten Wiegehaus aus dem 16. Jahrhundert.  

Einen Torbogen später – die Stevenskerk. Die Tür einer Kirche zu öffnen ist für mich immer wie der Wechsel von einer Welt in eine andere. Diese bestand aus einem gigantischen Kronleuchter, einer goldschimmernden Riesenorgel und erhabener Stille. 

Historisches Zentrum von Nijmegen in den Niederlanden

Danach rief die Lange Hezelstraat nach uns. Der schönste Platz für einen Schaufensterbummel. Statt großer Handelsketten kleine Boutiquen, Antiquariate und Lädchen mit lokalen Köstlichkeiten.

Apropos: Köstlich ging’s weiter – in einer der alten Stadtbrauereien. Wir konnten Mäuschen spielen und hinter die Kulissen der Braukunst schauen. Ich finde ja, wenn man weiß, wie was entsteht und wie viel Herzblut drin steckt, schmeckt es nochmal so gut. Der beste Beweis war die Verkostung.  

Am Nachmittag zog sich der Himmel zu. Aber wozu hat man die schönen Museen erfunden? Eines davon ist De Bastei. Das liegt direkt an der Uferpromenade – ein Katzensprung vom Schiff aus. Vor allem ein Sprung durch die Jahrhunderte. Wir bewegten uns hinab in die historische Unterwelt Nijmegens. Kanonengänge und Kasematten hier, alte Festungskorrdore dort.

Dann drehten wir die Uhren noch weiter zurück und bestaunten Relikte der Römer – bis wir schließlich in der Eiszeit landeten und einem Mammutschädel gegenüberstanden. All das war auch mal Gegenwart.

Und beim Cappuccino auf der Dachterrasse reisten wir wieder voran ins Hier und Jetzt – mit der Aussicht, dass uns noch ein Tag voller schöner Erlebnisse bevorsteht. 

Tag 5 – Duisburg

Duisburg, ich muss mich bei dir entschuldigen. Ich hab dich immer für eine graue Ruhrpottmaus aus Stahl und Beton gehalten. Ich wär immer an dir vorbeigefahren und hätte nie deinen Charme kennengelernt, der genau daraus besteht: aus Stahl und Beton. Und aus viel Natur. Aber der Reihe nach. 

Nach dem Frühstück sind wir – die vier Bremer Stadtmusikanten – zum Landschaftspark Duisburg-Nord gefahren. Die Leute hier nennen ihn „LaPaDu“. Das Herzstück ist ein stillgelegtes Hüttenwerk, das sich in einen Erlebnispark verwandelt hat. Spannend zu sehen, wie sich die Natur die verwitterten Hochöfen, Bunkeranlagen und alten Gießhallen zurückholt und sie mit Grün bedeckt.

Wir haben uns immer wieder auf Bänke gesetzt und diese faszinierende Mischung aus Industrie und Wildnis bewundert. Zwischendurch spazierten wir unter alten Bäumen, lachten über alte Geschichten, schmiedeten neue Reisepläne und ließen uns ein Stück Kuchen schmecken.

Begehbare Skulptur Tiger and Turtle – Magic Mountain in Duisburg

Unser Mittagessen an Bord haben wir am Buffet zum Vier-Gänge-Menü gemacht. Wir genossen uns vom Salat über die Champignonsuppe bis zum Lachsfilet mit Butterkartoffeln voran und ließen die kulinarische Verwöhnzeit mit einem Himbeer-Sorbet-Eis ausklingen.

Am Nachmittag schlenderten wir die Uferpromenade am Innenhafen von Duisburg entlang. Cafés und Restaurants. Dazu der Charme der alten Speicher. Man mag nur verweilen und den Moment genießen. Oder ein Museum für moderne Kunst erobern. Ein solches ist die Küppersmühle.

Im Innern hat man die Betonsilos aufgeschnitten. Man kann durch diese gewaltigen Dimensionen staunend hindurchschauen. Alles ist barrierefrei. Obwohl wir noch gut zu Fuß sind. Aber jede Treppe muss es auch nicht sein. Wir bummelten durch die lichtdurchflutete Hallen, begegneten hier Gerhard Richter, dort Georg Baselitz, da Anselm Kiefer. Überall revolutionäre Kunstwerke der Neuzeit, die sich tief in Kopf und Herz einprägten. 

Beim Abendessen waren wir etwas leiser als sonst. Jeder hing seinen Erinnerungen der letzten Tage nach. Und ich wollte noch nicht daran denken, dass mein Geburtstagsgeschenk morgen endet. Also haben wir den Abend zu einem neuen Geschenk gemacht.

Wir sind noch einmal in die Panorama-Lounge, rätselten beim Musik-Bingo mit und tanzten zusammen wie in alten Zeiten. Wir haben sogar die Kopfnuss des Tages geknackt und ich, die so gern Magnete sammelt, hab einen neuen mit einem A-ROSA Schiff drauf gewonnen. Eine schöne Erinnerung an unsere gemeinsame Zeit auf dem nördlichen Rhein. 

Marina am Innenhafen Duisburg mit festgemachten Booten, modernen Bürogebäuden und ruhiger Wasserfläche am Morgen.

Marina at Duisburg's inner harbour with moored boats, modern office buildings and calm waters in the morning.

Tag 6 – Duisburg

Vor unserer Kabine hörten wir schon unsere Koffer rollen. Noch einmal frühstücken, noch ein Blick in die Lounge, noch mal diese tolle Urlaubsatmosphäre aufsaugen. Und dann zum Bahnhof in Duisburg. Unser Zug musste nicht pünktlich sein. Wir hatten Zeit, die zusammen noch schöner war. Und während der ICE nordwärts brauste und ich meinen Mann und meine Freunde anschaute, freute ich mich schon aufs nächste Mal. Denn diesmal hab ich an Bord das Geburtstagsgeschenk gebucht. 

Reisetagebuch – Donau Hauptstädte ab Wien mit der A-ROSA FLORA

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A-ROSA Schiff vor Wien

Manche Reisen vergehen, andere bleiben noch lange im Herzen. Unsere achttägige Donaukreuzfahrt mit der A‑ROSA FLORA führte uns von Wien über Budapest, Esztergom und Bratislava wieder zurück in die österreichische Hauptstadt.

Zwischen beeindruckenden Städten, spontanen Entdeckungen, kulinarischen Genüssen und vielen besonderen Momenten zu zweit haben wir Erinnerungen gesammelt, die wir gern mit Ihnen teilen möchten. Kommen Sie mit an Bord und begleiten Sie uns auf unserer Reise entlang der Donau.

A-ROSA Schiff vor Wien

Tag 1 – Wien

Es gibt ja so Herzklopfstädte. Da war man noch nie und dann ist man da und will am liebsten die Welt umarmen. Oder Walzer tanzen. Wow, wir sind in Wien. Eben noch im ICE unser Donauabenteuer ausgemalt und schon geht es los. Micha hat durchs Taxifenster als erstes unsere A‑ROSA FLORA entdeckt.

Dafür war ich die Erste an Bord. Unsere erste Kreuzfahrt. In unserer Kabine hab ich mich vor Freude aufs Bett fallen lassen. Ich hab mich so frei gefühlt. Micha stand am französischen Balkon und pfiff leise „Vienna Calling“ von Falco. Wiens Rufen nachgeben? Ach nein, schon später Nachmittag. Wien muss warten.

Stattdessen rief das Verwöhnprogramm: Erst zum Cocktail in die Panorama Lounge, dann im Restaurant ab ans Buffet. So viel Auswahl? Ich bleib für immer! Später haben wir auf dem Sonnendeck Wiens Silhouette durchs Weinglas schrumpfen sehen.

Dann kam der Sternenhimmel und eine Sternschnuppe dazu. Aber wir waren ja schon wunschlos glücklich. Prost, du schönes Reiseleben!

Tag 2 – Budapest

Mein Frühstück zu Hause: Ein Kaffee und dann „Go“. Und an Bord? Kann ich nicht anders als genießen. Hier noch ein Croissant, da noch den leckeren Camembert. Mein Spiegelei kam direkt aus der Pfanne. „Achtung Micha, schon dein drittes Brötchen“, hab ich gestichelt. Doch wozu drauf achten? Wir haben danach alle Kalorien in Entdeckerfreude umgewandelt.

Budapest lag uns zu Füßen. Wir sind auf den Burgberg rauf und haben von der Fischerbastei den schönsten Ausblick genossen. Gleich nebenan: die Matthiaskirche. Genau, die, in der sich Sisi und Kaiser Franz Joseph I. getraut hatten. Ich dachte: Ob Micha mir gleich die berühmte Frage stellt? Aber mir war auch so schon romantisch ums Herz. Später sind wir mit einer gelben Straßenbahn bis zur Margaretenbrücke gefahren.

Und dann sind wir Hand in Hand die Donau entlang zurück ins Budapester Leben gebummelt. Vorbei am Parlamentsgebäude über den Elisabethplatz mit dem großen Riesenrad. Wir haben von ganz oben sogar unser Schiff entdeckt. Spielzeugklein. Und dann war es wieder groß. Vor allem beim Abendessen. Und beim Live Cooking hab ich mir das Rezept von den ungarischen Teigtaschen gemerkt.

Und unser Rezept für später? Micha hatte mir was von Ruinenbars vorgeschwärmt. Hatte er auf Youtube entdeckt. Gebongt! Noch mal ins Bad und dann ab ins Szimpla Kert – eine riesige Bar, die vor Lebensfreude überschwappte. Danach sind wir noch mal zum Margaretenplatz und haben im Riesenrad Budapests Lichtermeer ins Herz geschlossen.

Blick von einem Kreuzfahrtschiff auf das Parlamentsgebäude in Budapest am Donauufer unter bewölktem Himmel.

Tag 3 – Budapest

Wo ist eigentlich der Micha-Morgenmuffel hin? Pfiff ein Lied im Bad und versprach mir eine dicke Überraschung. Nach dem Frühstück wurde aus dem großen Fragezeichen erst ein Einstieg in den Reisebus und dann ein Ausflug in die Puszta.

Weite und Gras bis zum Horizont. Gestern die Ruinenbar? Auf einem anderen Planeten. Wir waren voll im Hier und Jetzt, stiegen in eine Kutsche um, machten eine kleine Rundfahrt durch die Steppe.

Überall die freundlichen Gesichter der Einheimischen. Später haben sie uns eine Pferdeshow gezeigt. Ich – die Pferdenärrin – war in Gedanken wieder bei Oma auf dem Reiterhof. Überraschung gelungen. 

Wieder zurück, haben wir uns auf dem Schiff E-Bikes ausgeliehen und sind raus zur Margareteninsel gestrampelt. Grün über Grün. Wir haben unter alten Bäumen ein kleines Picknick im Japanischen Garten gemacht – mit einem Kaffee und diesem unwiderstehlichen ungarischen Baumstriezel. Neben uns schwammen Seerosen. Naschflash traf Romantik. Vor dem Abendessen sind wir noch einmal drauflosgebummelt.

Ohne Kompass oder Ziel. Einfach wir zwei, ein paar versteckte Hinterhöfe, Schaufenster zum Naseplattdrücken und das schöne Gefühl, dass noch so viel vor uns liegt.

 

Zum Beispiel der Abend. Unser Bord-DJ hat unsere Lieblingssongs gespielt. Und wir haben getanzt, getanzt, getanzt – bis wir glückstrunken ins Bett gefallen sind. 

Tag 4 – Esztergom

Bin nachts aufgewacht. Wie herrlich! Ich sah kleine Lichter am Ufer vorbeiziehen, und durchs geöffnete Fenster begleitete mich das Plätschern der Donau zurück in den Schlaf. 

Beim Aufwachen Nummer zwei war es schon hell. Draußen: Esztergom. Ich gleich raus aus den Federn und vom Balkon aus geguckt, ob die große Basilika auch wirklich da ist. Die Morgensonne schien auf die mächtige Kuppel und ein Schwarm Vögel zog darüber hinweg. Mein Ganz-für-mich-Moment. Micha? Schlief noch.  

Nach dem Frühstück sind wir runter vom Schiff. Einmal über die Brücke mit dem kleinen Fluss und den Hausbooten – schon waren wir in den gemütlichen Gassen. Alles so schön klein und verträumt hier. 

Dann sind wir den Hügel rauf, auf dem die Basilika thront. Wir standen davor und fühlten uns wie Gulliver. Allein die riesige Tür. Ich liebe es, unterwegs in Kirchen einzutauchen. Die Welt wird leiser, jeder Schritt langsamer. Und je größer und schöner die Kirche, desto mehr Erfurcht durchströmt mich.

Die Basilika ist besonders groß und schön. Allein das alles überstrahlende Altarbild mit der schwebenden Maria. Es gab auch einen kleinen Raum, in dem wir eine Kerze anzünden durften. Und dann sind wir hoch zur Kuppel. 400 Stufen, aber der Ausblick … Unter uns grüne Hügelwellen bis zum Horizont, und mittendrin das Band der Donau. 

St.-Stephans-Basilika

Später war ich in der Slowakei und Micha in Ungarn. Wir sind über die Maria-Valeria-Brücke gelaufen. Mittendrauf die Grenze zwischen beiden Ländern. Nach einem Selfie mit unserem Schiff im Hintergrund sind wir zurückgebummelt. Erst mal zurück an Bord zum Mittagessen. Mmh, lecker Gulasch! Überhaupt war das Buffet wieder mit vielen ungarischen Spezialitäten gespickt. So reist man auch gleich kulinarisch durchs Land. 

Am Nachmittag – entspannter Stadtbummel von einem Café zum nächsten Eisstand. Am schönsten fand ich den Széchenyi tér, den Rathausplatz. Wir saßen auf der Bank unter Ahornbäumen und verträumten die Zeit. Um uns die schönen barocken Häuser, dazu grüne Kuppeln und Türmchen. Mein Herz war ganz leicht.

Tag 5 – Bratislava

Schon wieder eine neue Stadt. ich hab mir vorgestellt, wir würden die Tour mit Zug oder Auto machen. Jeden Tag rein ins Hotel, raus aus dem Hotel. Hier? Einfach von Bord und neue Stadt, wir kommen. Und was für eine! Auf Bratislava war ich besonders gespannt, denn ich hatte gar kein Bild vor Augen. Und jetzt so ein prächtiges Bild, live, zum Anfassen.  

Micha und ich haben nach dem Frühstück unsere Schuhsohlen geschont und sind mit dem City-Express – eine lustige Straßenbimmelbahn – rauf zur Pressburg. Das gehörte zum A-ROSA Ausflug, den wir uns heute gegönnt haben. Mit Guide und vielen spannenden Geschichten im Ohr.

Oben auf dem Burgberg wieder einer dieser Ausblicke, von denen man nicht genug bekommt. Micha zeigte mir in Richtung einiger Weinberge und sagte: „Da geht’s morgen hin“. Wieder eine Überraschung? Sehr gern. 

Unser Guide – eine total nette Frau – erzählte uns, dass Herzog Wratislaw die Festung hier oben im 17. Jahrhundert bauen ließ. Wratislaw? Bingo, nach ihm heißt Bratislava. Und Maria Theresia hatte später auch ihre Finger im Spiel.  

Burg Bratislava

Danach sind wir zusammen durch die Altstadt geschlendert. Durchs Stadttor mit dem Kupferturm zum Alten Rathaus. Am Maximiliansbrunnen haben Micha und ich uns wie Kinder mit Wasser bespritzt. Danach kam das Primatialpalais. So,so, hier haben Österreich und Napoleon also damals Frieden geschlossen. Aber eine Kanonenkugel von ihm soll noch im Rathaus liegen. 

Nachmittags waren wir noch mal allein in der Altstadt. Micha hatte was Spannendes im Web gefunden: die „Passage“. Das ist ein Tunnel aus 12.000 Büchern. Überall Spiegel, und man hat das Gefühl, die Bücherwände würden nach oben und unten ins Endlose reichen. Echt surreal und faszinierend! 

Wieder draußen haben wir in einem Café ein Pressburger Kipferl genascht. Und dann kam noch so ein Sahnetörtchen aus Karamel, Pudding und Blätterteig dazu. Wir zwei Naschkatzen im siebten Himmel.  

Den Sonnenuntergang haben wir dann bei einem Glas Frankovka vom Ufo-Restaurant aus bewundert. Da, wo die Sonne versank, war schon Österreich – übermorgen unser nächstes Kapitel.  

Tag 6 -Bratislava

Was mich sehr beeindruckt: Das Zusammenspiel der Menschen hier an Bord. Alles ist auf den Punkt fertig, und wenn beim Frühstück mal was leer ist – schwupps ist es wieder aufgefüllt. Dazu ein herzliches „Hello“, ein freundliches Lächeln, so macht das In-den-Tag-gleiten Spaß.  

Apropos gleiten: Micha und ich haben uns wieder zwei Bikes ausgeliehen. Unser Ziel: die Weinberge von Rača. Das ist ein Stadtteil von Bratislava, wo der berühmte Frankovka herstammt, den wir gestern im Ufo getrunken hatten.

40 Minuten über die tollen Radwege der Stadt – per E-Bike ein Klacks. Das galt dann auch für die Weinberge, auf die es ganz schön steil bergauf ging. Oben auf den Hängen sind wir durch ein Meer aus Reben geradelt und konnten bis zur Donau sehen. 

Was mich sehr beeindruckt: Das Zusammenspiel der Menschen hier an Bord!

Später sind wir in eine Vinothek in Rača eingekehrt. Wir saßen gemütlich im Garten, die Sonne schien ins Glas und der Winzer konnte auch ein bisschen Deutsch. Vor allem konnte er uns tolle Weine einschenken. Immer nur ein Schlückchen zum Probieren, schließlich mussten wir ja noch rauf auf den Sattel. Vom Blaufränkischen haben wir dann gleich drei Flaschen mitgenommen. Immerhin hat er schon Maria Theresia geschmeckt. 

Abends in der Panorama Lounge: Musik-Bingo. Unser Bord-DJ spielte jeweils ein paar Songs an, und wenn wir den auf unserem Zettel hatten – schnell ein Kreuzchen gemacht.

Wir hatten gute Unterstützung von unseren Tischnachbarn – ein lustiges Pärchen in unserem Alter. Wie wir aus Berlin. Fast hätten wir gewonnen. Na ja, wir haben eh schon gewonnen mit unserer Reise. Da waren wir vier uns einig. Und darauf haben wir dann angestoßen.

Altstadt von Bratislava

Tag 7 – Wien

Hallo Herzklopfstadt, da sind wir wieder. Um ehrlich zu sein, sind unterwegs noch einige hinzugekommen. Und jetzt wartete als Ausklang endlich Wien. Und Micha? Kam schon wieder mit einer Überraschung um die Ecke: Er hatte an Bord heimlich einen ganz tollen Ausflug gebucht. Wir erst mal per Taxi vom Schiff aus in die City. Und da funkelte er auch schon in der Sommersonne: der Oldtimer aus den 20er Jahren.  

„Küss die Hand, schöne Frau“, sagte Micha und geleitete mich auf die Rückbank. Unser Fahrer sprach natürlich Wiener Dialekt. Ich liebe das, wenn es im Fernsehen kommt. Und jetzt live.

Motor an, los ging die kaiserliche Zeitreise. Vorbei an der Hofburg, dem Rathaus, dem Stephansplatz. Alles gaaanz langsam, dass man nebenherlaufen konnte. Aber wer will das schon, wenn man so herrliche Logenplätze auf diese großartige Stadt hat? 

Am Nachmittag wollte ich unbedingt in den Prater. Nur einmal Riesenrad fahren. Mein Lieblingsfilm ist „Before Sunrise“ mit Ethan Hawke und Julie Delpy. Und ich hatte natürlich die Szene im Riesenrad vor Augen.

Wiener Prater Riesenrad

Und als Micha und ich dann da oben über Wien schwebten – Romantik pur. 

Später sind wir durch Wien geschlendert. Da kamen wir mit so einem herzlichen Ur-Wiener ins Gespräch. Sein Tipp: die Jesuitenkirche am Dr.-Ignaz-Seipel-Platz. Ein Katzensprung, gleich in den hinteren Gassen. Wir natürlich hin. Wir waren die einzigen drinnen. Weihrauchduft und vielleicht der stillste Ort in Wien. Über uns die Decke sah aus wie eine riesige Kuppel – obwohl sie keine war. Eine optische Täuschung.  

Auch danach sind wir abseits des Trubels geblieben. Wir haben uns in ein Kaffeehaus gesetzt, jeder eine Melange und – das musste sein – ein Stück Sachertorte bestellt. Wir haben die Vorbeigehenden beobachtet und darüber nachgedacht, dass unsere Kreuzfahrt morgen auch vorbeigeht. 

Deshalb wollten wir noch mehr von Wien. Nach dem Abendessen sind wir gut gestärkt zum dritten Mal ins Zentrum gefahren. In der Sterngasse sind wir rein in Josefs Cocktailbar. Das war wieder so ein spontaner Tipp von der Straße. Für unseren Reiseabschluss was richtig Stilvolles. Und erst die Cocktails. Wir waren beschwipst und glücklich und kehrten per U-Bahn zu unserem Schiff zurück – das wir längst unser Zuhause nannten. 

Wiens Innenstadt

Tag 8 – Wien

Mit Abschied hab ich’s ja nicht so. Am liebsten schnell weg und rein ins neue Kapitel. Heute war das nicht so leicht. Wir wären gern länger geblieben. Wenigstens noch einen Tag, noch eine Stadt. Wir sind extra früh zum Frühstück, um extra lang die letzten Augenblicke in Wien an Bord zu genießen.  

Später saßen wir wieder im ICE nach Berlin. Jeder hing in seinen Gedanken, spulte die Reise im Kopf zurück. Und dann sprudelte es aus uns heraus, und wir fingen an aufzuzählen, welches Highlight für uns das wohl schönste war. Wir versuchten, das tollste herauszufischen. Es gelang uns nicht. Es waren einfach zu viele. Und dann? Begannen wir, gemeinsam von unserer nächsten Kreuzfahrt zu träumen. 

Reiner Meutsch im Interview – „Aus einer Reise kann eine ganze Schule entstehen.“

Reiner Meutsch bei einem Schulbesuch in Ruanda.
Großes erleben und Gutes tun – für Reiner Meutsch ist das seit vielen Jahren eine gelungene Kombination. Der RPR1-Radiomoderator und Mitgründer von „Berge & Meer“ hat sich 2010 einen Lebenstraum erfüllt: Einmal im eigenen Kleinflugzeug um die ganze Welt. Aus der Liebe zum Reisen entstand die Leidenschaft fürs Helfen. Mit seiner Stiftung FLY & HELP hat er weltweit den Bau von über 1.000 Schulen ermöglicht.

Wir von A-ROSA unterstützen dieses großartige Projekt mit den FLY & HELP Charity Kreuzfahrten. Warum dabei Deutschlands Schlagerstars eine entscheidende Rolle spielen, wie es zu unserer Zusammenarbeit kam und wieso Kindern zu helfen so viel Freude macht? Das und mehr verrät Ihnen Reiner Meutsch im A-ROSA Interview.

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Saudade – auf nach Portugal!

Panorama von Porto mit der Dom Luís I Brücke und bunten Häusern am Fluss Douro.
Portugal verzaubert mit seinem Charme und seiner kulinarischen Vielfalt. Die Hauptstadt Lissabon ist dabei schon ein echter Hingucker – Porto beeindruckt jedoch auch mit seinen Azulejos, cooler Streetart, bunten Häusern, engen Gassen und lebendigem Flair. Hier sind unsere Tipps für deine Dourokreuzfahrt.

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Mein Silvester auf der A-ROSA SENA

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Erasmusbrücke in Rotterdam bei Nacht mit buntem Feuerwerk und Reflexionen im Wasser
Silvester an Bord der A-ROSA SENA zu verbringen, ist mehr als nur ein Urlaub. Es ist ein Erlebnis voller Eleganz, Entspannung und festlicher Höhepunkte. Diese siebentägige Flusskreuzfahrt bietet eine perfekte Kombination aus kulturellen Entdeckungen, kulinarischen Genüssen und einen glamourösen Start ins neue Jahr. In diesem Reisebericht möchte ich meine Eindrücke und Highlights dieser außergewöhnlichen Reise mit dir teilen.

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Unsere Top 5 Reisen

Luxuriöses Flusskreuzfahrtschiff - die A-ROSA ALVA - mit Sonnendeck und Pool, das sanft über ein Gewässer fährt.
Du bist noch unschlüssig, wohin es für dich im Urlaub gehen soll? Dann lass dich inspirieren von unseren beliebtesten Reisen.
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Tipps für deinen Städtetrip nach Düsseldorf

Ein A-ROSA Schiff fährt am späten Nachmittag über den Rhein in Düsseldorf, im Hintergrund sind der Rheinturm und die Stadtsilhouette zu sehen.
Wer an Düsseldorf denkt, hat vielleicht zuerst Mode, Messe und Medien im Kopf – und liegt damit nicht falsch. Doch die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt hat weit mehr zu bieten als ihren Ruf als internationale Business-Metropole. Düsseldorf verbindet auf charmante Weise rheinische Lebensfreude mit stilvoller Eleganz, Kultur mit Kulinarik und Großstadtflair mit grünen Rückzugsorten. Für Reisende, die sich auf die Stadt einlassen, offenbart sich eine bunte Vielfalt – und so mancher unerwartete Geheimtipp.

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Mit Sicherheit in den Urlaub

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Flusskreuzfahrtschiff auf ruhigem Fluss vor herbstlich bunt gefärbtem Wald und blauem Himmel mit Wolken
Was macht man mit wertvollen Dingen auf Reisen? Wir sagen es dir: Sowohl Zuhause als auch an Bord der A-ROSA Flotte sorgen HARTMANN TRESORE dafür, dass du bedenkenlos urlauben kannst.

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Cocktailrezept zum Selbermixen: Charlie Brown

Ein tropischer Cocktail (Charlie Brown) mit Ananas und Kirsche wird am späten Nachmittag vor leuchtend gelbem Fensterlicht auf einer Bar serviert.
Einer unserer beliebten Cocktails an Bord ist der Charlie Brown, der sich durch seine tropisch-schokoladige Note auszeichnet. Er kombiniert die Frische von Ananassaft mit der Süße von Schokoladensirup und der Cremigkeit von Sahne. Hol dir diesen leckeren Cocktail nach Hause!

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