Amsterdam – meine persönlichen TIPPS und LIEBLINGE

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Amsterdam – für viele ein allzeit beliebtes und begehrtes Reiseziel. Eine Stadt, der man einfach immer wieder einen Besuch abstatten kann und in der es nie langweilig wird. Für mich persönlich hingegen, mehr Hassliebe als alles andere. Wieso das?

Nun ja: Auf der einen Seite erfüllt die niederländische Hauptstadt, wunderschön wie sie ist, mit ihren verträumten Grachten, ausgefallenen Shops und süßen Cafés, all die Kriterien die eine perfekte Stadt für mich haben muss. Auf der anderen Seite hingegen weist sie leider auch eins meiner absoluten No-Gos auf: Völlig überfüllte und von Touristen geradezu überrannte Straßen, die einem jegliche Lust auf Sightseeing nehmen. Ist jemand unter euch, der dahingehend meine etwas „schwierige“ Beziehung mit Amsterdam verstehen kann?

Ich bin ganz ehrlich: Zuerst wollte ich deshalb auch gar keinen Artikel über die Stadt schreiben. Immerhin finden sich davon schon mehr als genug im Internet. Gefühlt hat jeder Reiseblogger schon einmal einen Bericht mit seinen „SUPER TROUPER TOP TIPPS“ geschrieben – garantiert geheim und nirgendwo sonst im Internet zu finden 😉 Also wozu noch ein Artikel? Ich habe mit der Zeit einfach festgestellt, dass es nicht nur mir so geht und auch einige von euch Amsterdam manchmal für ein wenig zu voll und überlaufen halten. Und gleichzeitig habe ich angefangen, ganz gezielt nach Orten und Plätzen zu suchen, die irgendwie anders sind. Weniger bekannt, mit nur halb so vielen Touristen und dafür vielleicht mit einem ganz eigenen Charme. Bin ich fündig geworden? Und ob!

Hier kommen meine Amsterdam-Tipps, die euch dabei helfen, dem Trubel der Stadt ein bisschen zu entfliehen, ohne auf das junge, pulsierende und irgendwie so faszinierende Flair verzichten zu müssen. Es sind meine ganz persönlichen Tipps, die Orte, die nach vier Amsterdam-Besuchen im vergangenen Jahr hängen geblieben sind. Weil sie besonders schön, lecker, bunt oder eben einfach besonders sind.

NDSM-Werft Amsterdam

Wetten, von diesem Ort haben viele von euch noch nie etwas gehört? Dabei ist das ehemalige Werft-Gelände von Amsterdam ein so besonderer Ort – ganz speziell für Kunstliebhaber! Wo früher Schiffe jeglicher Größe gebaut und zu Wasser gelassen wurden, finden sich heute zahlreiche Ateliers junger Künstler und Visionäre. Stillgelegte Straßenbahnen dienen den Kreativen als Wohnraum und in einem alten Kran befindet sich sogar ein richtiges Hotel. Das eigentlich so triste Gelände wurde von seinen Bewohnern mit bunten Graffitis und Streetart verschönert. Tausende Fotomotive warten also nur darauf entdeckt zu werden! Auf dem Gelände könnt ihr euch völlig frei und kostenlos bewegen, dorthin gelangt ihr mit den ebenfalls kostenlosen Fähren, welche gegenüber des Amsterdamer Hauptbahnhofs starten.

NDSM-Werft Amsterdam

NDSM-Werft Amsterdam

NDSM-Werft Amsterdam

NDSM-Werft Amsterdam

Amsterdams Rotlichtviertel am Morgen

Das Rotlichtviertel zählt wohl zu den bekanntesten und am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt, also was hat es hier auf dieser Liste der unbekannten Orte zu suchen? Ganz einfach: Besucht man das Viertel am Morgen, und eben nicht wie sonst am Tag oder Abend, so ergibt sich ein ganz neuer Blickwinkel auf diesen Teil Amsterdams. Früh, so gegen 8 oder 9 Uhr, sind die Straßen und Grachten noch vom Trubel der letzten Nacht gezeichnet. Während die Bars und Clubs schon längst geschlossen haben, regt es sich in ersten Frühstücks-Cafés und Coffeeshops nur langsam. Fleißige Straßenreiniger beseitigen die hier und da noch sichtbaren Überbleibsel wilder Partys und die allerletzten Feierwütigen treten ihren Weg zur wohlverdienten Nachtruhe an. Nur wenige Leute verirren sich um diese Zeit hierher, Touristen sind kaum unter ihnen. Es ist schon irgendwie eine besondere Stimmung, die man wirklich nur in der Früh zu greifen bekommt.

Stroop-Waffel auf dem Albert Cuyp Markt

Holländischen Käse kennt jeder, das ist ganz klar. Doch rein kulinarisch haben die Niederlande noch so viel mehr zu bieten. Kennt ihr schon die zuckersüßen Stroop-Waffeln? Stroop bedeutet auf Deutsch „Sirup“ und genau daraus besteht das Gebäck auch: Zuckersüßes warmes Karamell, umhüllt von zwei knusprig-knackigen Waffelhälften. Die Waffeln schmecken am besten warm und ganz frisch gebacken. Und genauso bekommt ihr sie auch auf dem Albert Cuyp Markt in Amsterdam. Am Stand „Rudis Original Stroopwafels“ gibt es sie in extra groß für nur 1,50€ das Stück. Man sagt, es seien die besten Stroopwaffeln der gesamten Stadt. Ob das so stimmt kann ich nicht beurteilen, aber unfassbar lecker sind sie auf jeden Fall. Und wer nach dem ersten Bissen schon süchtig geworden ist: Das kleine Gebäck gibt es auch als hübsches Souvenir zum Mitnehmen.

Stroop-Waffeln in Amsterdam

Shopping in den 9 Straatjes

Wie wäre es einmal damit, sich in den zahlreichen wunderschönen Boutiquen Amsterdams dem Trubel der Außenwelt zu entziehen? Beim Bummel durch die vielen kleinen Geschäfte der „9 Straatjes“ könnt ihr das ganz entspannt und in aller Ruhe tun! Lasst euch durch die individuellen Boutiquen treiben und taucht ein in die Modewelt der holländischen Hauptstadt. Ich selbst habe dabei eine absolute Schwäche für Vintage-Stores. Eine große Empfehlung ist der Shop Bijons Vintage, hier habe ich schon so manches neue Lieblingsteil erstanden. Danach gibt es lecker Kaffee und Kuchen in einem der schönsten Cafés der Gegend: Das Café Pluk. In dem liebevoll verspielt gestalteten Ladencafé lassen sich die Energiereserven perfekt wieder auftanken, um danach das aufregende Amsterdam gestärkt aufs Neue zu erkunden.

Amsterdam

Grachtenfahrt bei Nacht

Eine Grachtenfahrt in Amsterdam ist fester Bestandteil fast jedes Amsterdambesuchs. Vom Wasser aus ergibt sich einfach noch einmal ein ganz anderer Blickwinkel auf die Stadt, die so sehr von ihren unzähligen Grachten geprägt wird. Am Tag ist eine Fahrt mit den gläsernen Booten schon ein toller Zeitvertreib und gleichzeitig praktische Verschnaufpause. Zum echten Highlight wird sie jedoch erst bei Dunkelheit. Dann sind die Brücken und Gassen alle ganz zauberhaft beleuchtet und auch in die zahlreichen Hausboote lässt sich so ein kleiner Blick werfen. Ich geb es ja zu: Es interessiert mich jedes Mal brennend, wie die einzelnen Boote im Inneren aussehen. Oft sind sie einfach so stylisch und individuell eingerichtet – da kann ich gar nicht anders, als in die Wohnräume hinein zu „glotzen“ 😉 Wir haben unsere Grachtenfahrt über A-ROSA direkt gebucht. Das finde ich am Abend einfach entspannter, da ich mir so keine Gedanken darüber machen muss, ob ich auch rechtzeitig zum Auslaufen wieder am Schiff bin. Gerade am Abend verliert man doch schnell mal die Orientierung und kann sich im Weg verschätzen. Da ist die A-ROSA Lösung einfach am entspanntesten.

Grachtenfahrt in Amsterdam

Ihr mögt lieber die klassischen Sehenswürdigkeiten oder seid vielleicht das erste Mal in Amsterdam? Dann schaut doch mal in den Artikel „Amsterdam – weltberühmte Hauptstadt Hollands“ rein, dort findet ihr noch viele weitere Tipps für euren Besuch in der Stadt und erfahrt gleichzeitig noch spannende Geschichten zu den Haupt-Attraktionen.

Ich freue mich, wenn ihr auch bei den nächsten Ausflügen unserer Rhein-Kurzreise mit der A-ROSA FLORA dabei seid, ich hab da noch so einige Tipps für euch bereit 😉 Hier im A-ROSA BLOG bekommt ihr alle Neuigkeiten und aktuellen Berichte immer als erstes, also schaut doch immer mal wieder vorbei. Ich freu mich auf euch!

Eure River Cruise Bloggerin

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